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Auf dieser Seite finden Sie Bilder und Info-Texte zu Gemeindeausflügen!
 

Gemeindeausflug 2017

Der diesjährige Gemeindeausflug führt uns am 20.09.2017 zur Wallfahrtskapelle nach Maria Buchen.

Nähres hierzu wird noch bekannt gegeben.


Bildunterschrift des 1. Bildes

Gemeindemitglieder des Pastoralverbundes St. Jakobus Vogelsberg - Spessart begeben sich auf Studienreise nach Venetien

Ein Höhepunkt ganz besonderer Güte war die diesjährige Gemeindereise in die Heimat unseres „Sommerpfarrers“ Prof. don Gastone Boscolo. Am Sonntag, dem 20.9.2015 ging es für die 33 Reiselustigen mit komfortablem Bus bereits weit vor dem Aufstehen los. Ziel war das von don Gastone geleitete Exerzitienhaus in Sant‘ Anna, Chioggia, das nach etwa vierzehn Stunden erreicht wurde und das für die folgende Woche familiäre und liebevolle Herberge werden sollte.
Das umfangreiche Programm begann mit einer Bootsfahrt nach Venedig. Dort ließ man sich gefangen nehmen von der einmaligen Atmosphäre der Stadt mit ihrem historischen Zentrum, dem Markusplatz, ließ sich bei schönstem Sonnenschein treiben durch die unzähligen und unüberschaubaren Gassen und über die Brücken der Kanäle. (Das Seufzen war nicht nur auf der Seufzerbrücke erlaubt). Auch der Dogenpalast wurde eingehend besichtigt und bestaunt, so dass am Ende manches müde Gebein froh war, sich im Boot wieder ausstrecken zu können und sanft in Ruhe geschaukelt zu werden.
Der nächste Tag führte zunächst zu der ehemaligen Benediktinerabtei von Pomposa. Hier gab es wunderbare Bodenmosaiken und Fresken zu bestaunen, ein Meisterwerk der romanischen Baukunst mit Einflüssen aus Ravenna. Anschließend ging es mit dem Bus weiter nach Ferrara, wo u.a. die ursprünglich romanische Kathedrale mit ihrer beeindruckenden Marmorfassade, die Wasserburg der Este und die wunderschöne Renaissance-Altstadt besichtigt werden konnten.
Der vierte Tag bescherte dann einen Ausflug in die Stadt Padua. Programmpunkte waren hier der Prato della Valle, einer der größten Innenstadtplätze Europas, der Palazzo della Ragione, und als Höhepunkt natürlich die Antonius-Basilika. Eine Eucharistiefeier im vertrauten und kleinen Kreis, geleitet von Pfarrer Heller und don Gastone, krönte die Feierlichkeit dieses Tages. Im Anschluss war ausreichend Zeit, die Altstadt in Kleingruppen zu erkunden. Die Rückfahrt am Nachmittag ließ dann sogar noch die freie Eroberung der Stadt Chioggia zu.
Am folgenden Tag wurde das schlechter gewordene Wetter überstrahlt von den zahlreichen Schätzen der Stadt Ravenna, die eingehend bestaunt wurden. Die Kirchen S. Apollinare Nuovo, San Vitale sowie das Mausoleum der Kaiserin Galla Placidia erwiesen sich als Meisterwerke byzantinischer Kunst. Beeindruckt war die Reisegruppe nicht zuletzt aber auch von den Baptisterien der Orthodoxen und der Arianer sowie der imposanten Basilika S. Apollinare in Classe.
Am letzten Studientag genoss man als krönenden Abschluss und bei deutlich besserem Wetter eine weitere Bootsfahrt. Ziel war zunächst die Insel Murano, die berühmt ist für ihre Glasproduktion. Hier konnte man in der Glasmanufaktur auch den meisterlichen Glasbläsern beim Werken zusehen. Gott sei Dank ging die Bootsfahrt bald weiter, sonst wären mit Sicherheit die privaten Reisekassen vollständig geleert worden beim Schlendern durch die vielen Geschäfte, die all die Glaskunst feilboten. Die Insel Burano, die für eine besondere Handwerkskunst, die Spitzenfertigung, bekannt ist, begeisterte vor allem durch die liebevoll und kunterbunt gestalteten Straßenzüge. Völlig unmöglich, an diesem Ort in irgendeine Schwermut zu verfallen. Von ganz anderer Stimmung war schließlich die kleine Insel Torcello, ruhig, beschaulich und mit wunderbarer Vegetation, Oase für Mensch und Tummelplatz für die Stechmücke.
Wie im Flug verging für die bunt gemischte Reisegruppe diese unvergessliche Studienwoche. Alle waren dankbar und angerührt von der herzlichen Gemeinschaft, die sich vor allem auch während der gemeinsamen Zeiten im Exerzitienhaus erwies. Die Morgen- und Abendlobe wurden gerne besucht und boten Impulse für den Tag oder die kommende Nachtruhe. Der Speisesaal wurde nur ungern und nur dem netten Service zuliebe geräumt und der „grüne Sitzkreis“ zum Ausklang des Tages vergrößerte sich von Abend zu Abend und nahm an fröhlicher Lautstärke zu.
Nur schweren Herzens wurde am Samstag in der Frühe Abschied genommen von don Gastone und dem wunderschönen Venetien. Was bleibt sind wunderbare Eindrücke und Erinnerungen, ganz sicherlich das Gefühl bleibender Gemeinschaft und unzählige Bilder, von denen hier nur eine kleine Auswahl vorgestellt werden kann.

 
 

 

EfA - Essen für Alle

 

Krypta Mariä Himmelfahrt