Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Wächtersbach

 

Filialkirche Herz Jesu Schlierbach

 

Nikolaus-Bauer-Haus Wächtersbach


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Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit 
Sternsingeraktion 2019 in Wächtersbach und Brachttal

Während eines feierlichen Gottesdienstes am 13.01.2019 ließen sich die Rover der Pfadfindergruppe St. Bonifatius in Wächtersbach von Pfarrer Rainer Heller aussenden, um den Segen Gottes an die Haushalte weiterzugeben und Spenden zu sammeln für die Integration behinderter Kinder in Peru und weltweit. Im Fokus der diesjährigen Aktion steht die Unterstützung des „Hauses der Arbeit“ in Lima, das sich seit Jahren der Förderung und Integration behinderter Kinder verschrieben hat.

Mit vielen außergewöhnlichen Liedbeiträgen, Meditationstexten und Fürbitten beteiligten sich die festlich geschmückten Pfadfinder an der Gestaltung des Aussendunggottesdienstes, um dann den restlichen, leider verregneten Sonntag zu nutzen, um auf die Situation benachteiligter Kinder weltweit aufmerksam zu machen, für sie zu sammeln und Licht und Segen Gottes in die Familien weiterzutragen.

Schon eine Woche zuvor waren etwa 20 jüngere Kinder in ganz Brachttal mit ihren Leiterinnen und Leitern unterwegs, um sich ebenso für diese Aktion einzusetzen. Sie besuchten viele Haushalte in der Zeit vom 5.-7.1.2019. Ein feierlicher Sternsingergottesdienst am Dreikönigsfest, dem 6.1.2019 stärkte ihr Engagement. Am Ende wurden auch sie mit der Freude und dem Dank der Besuchten und deren großzügigen Spenden belohnt.


Gründonnerstag – der Vorabend der Kreuzigung des Herrn

Mit dem Gründonnerstag beginnt alljährlich die Feier der österlichen Tage (Triduum Sacrum). Die Kirche gedenkt an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Aposteln gehalten und damit schließlich die Eucharistie eingesetzt hat. Gerade an diesem wichtigen Tag der Karwoche zeigt sich die enge Verbundenheit Jesu mit den Menschen und seine Liebes- und Vergebungsbereitschaft.
Auch in diesem Jahr fanden sich viele Gemeindemitglieder zum feierlichen Abendmahlsgottesdienst in der Kirche ein. 

Im Anschluss wurde das Allerheiligste in der Krypta der Kirche ausgesetzt und eine Ölbergstunde gehalten. In diesem Jahr stand sie unter dem Leitgedanken: „Gerettet durch die Liebe Jesu“. Mit Gebeten, Impulsen und Gedanken wurde das Schicksal Jesu und der Menschen seiner Zeit verbunden mit dem Schicksal und Los der Menschen heute. Zeichenhaft wurde während der Ölbergstunde durch eine Fußwaschung auch an die Liebeshandlung Jesu an seinen Jüngern gedacht.
Beteiligt haben sich vielfach auch Pfadfinder, Messdiener, Kommunionkinder und ihre Eltern.

Markus Leis und Kristina Wagner begleiteten die Stunde auch in diesem Jahr mit sehr stimmungsvollen Liedern.  


Ökumenischer Jugendkreuzweg in Wächtersbach

Am Freitag, dem 23.3.2018 fand bei noch winterlichem Wetter der Ökumenische Jugendkreuzweg des Pastoralverbundes St. Jakobus Vogelsberg-Spessart statt. Eröffnet wurde der Kreuzweg  um 17.30 Uhr in der Krypta der Katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt, Wächtersbach. Unter dem Motto:  „#bei mir“ waren sieben Stationen vorbereitet worden, die von Jugendlichen der katholischen und evangelischen Gemeinden zusammen mit den Hauptamtlichen an sieben ausgewählten Orten in Wächtersbach gebetet wurden.
Hashtags sind Doppelkreuze, die in sozialen Netzwerken wie Twitter, Instagram und Facebook zu finden sind. Sie bezeichnen Schlag- oder Suchworte, mit denen die Nutzer der sozialen Netzwerke all die gesammelten Botschaften zu aktuellen Themen finden können.
Das Doppelkreuz des diesjährigen Kreuzweges hatte eine besondere symbolische Bedeutung. Das eine Kreuz sollte daran erinnern, dass Jesus vor 2000 Jahren seinen Leidensweg für die Menschen gehen musste; das andere Kreuz aber stand für den Weg, den Jesus mit den Menschen heute geht und der auch mitten durch unser Leben führt und es verändert. Die verwendeten Bilder und Plakate erzählten dementsprechend Jesu Weg durch unseren Alltag in unseren Städten als Teil von Straßenkunst. So konnten die Sorgen und Nöte Jesu und der Menschen der damaligen Zeit verbunden werden mit den Sorgen und Nöten der Menschen von heute.
Am Ende des Kreuzweges stand die Gewissheit, Gott sendet uns hinaus in den Alltag mit all seiner Freude und all seinem Leid, doch in allen Momenten unseres Lebens dürfen wir uns daran erinnern und daran festhalten, dass nichts auf der Erde uns trennen kann von der Liebe Gottes.
 
Carola Plambeck
Gemeindereferentin